Eine kurze Erklärung von: Wer ist Ronny Roels?
Inspiration, Kunstbild, Ausstellungen und Wettbewerbe.
1957 bin ich in Wetteren geboren und von Kindheit an wollte ich unbedingt zeichnen und meiner Phantasie den freien Lauf lassen. Nachher kam die Ölmalerei. Die Kunstakademie konnte nicht ausbleiben und so nahm ich von 1979 bis 1984 am Höheren Kunstunterricht teil.
Zwei Jahre Aktmalen und –zeichnen sorgten dafür, dass ich bevorzuge bei dem nackten Menschen zu bleiben.
Es ist immer noch eine unerschöpfliche Inspirationsquelle, es gibt Motivation und ist eine Ehrung des nackten Körpers. Dieses Thema macht uns bewusst davon, dass das Leben vorübergeht und dass wir vergänglich sind.
Wöchentlich gehe ich zu meinem Ex-Lehrer und Künstler Toon Bogaert um nach dem nackten Modell zu zeichnen.
Ein Gemälde muss für sich sprechen. Die Leute sollen sehen, was auf dem Kanevas steht, darum will ich eine nackte Frau so realistisch möglich darstellen.
Ist es falsch um absichtlich die Schönheit eines Körpers zu zeigen, in herausfordernder Haltung oder nicht ?
Auf „nackt“ lastet eine besondere Bedeutung, es geht darum welche, und auf welche Weise man zuschaut.
Welche Stimmung ruft es hervor und welche Emotionen löst es aus?
Müssen nackte Frauen Lustobjekte sein?
Das bestimmst du, als Zuschauer, vollkommen selber.
Kunst ist Schönheit, aber Schönheit wird von jedem anders betrachtet.
Auf jeden Fall geht es den Menschen nahe, denn es löst Emotionen aus. Es lässt sie denken. Ein Kunstwerk muss sie treffen. Es muss ihnen etwas bedeuten. Es ist meine Phantasie und ein Teil meiner verborgenen Sehnsucht, die ich mit dem Zuschauer teilen will.
Für viele Leute ist die Nacktheit immer noch tabu, auch noch 2007.
Dieses stärkt mich nur in meiner Motivation und Verlangen um wirklich durchzusetzen. Ich habe noch so viele Träume und Ideen, die ich gestalten möchte.
Warum machen wir das besonders?
Weil es ein tiefes zufriedenes und glückliches Gefühl hervorruft etwas Neues zu schaffen.
Aber vor allem die Passion, es ist eine Obsession, eine Sucht und…. für die Anerkennung. Anerkannt werden, akzeptiert und verstanden werden in dem was man schafft, dafür machen wir es doch alle. Weder ob man nun Künstler ist oder nicht.
Um Kunst zu verstehen musst du selber ein bisschen Künstler sein.
Da ich sehr viel Zeit in meinem Beruf investiert habe, habe ich mich 17 Jahre lang nicht mit Kunst beschäftigt. Aber die Passion, die Sehnsucht und ein nicht aufzuhaltender Drang wieder zu malen und kreativ tätig zu sein, wurden zu stark.
Darum habe ich meine selbständigen Nebenaktivitäten beendet und meinen Hauptberuf als technischer Angestellter in einem 3-Schichtensystem umgetauscht für Wochenendarbeit.
Meine Ehefrau Nadine Bulté unterstützte mich dabei vollkommen.
Nun kann ich mich völlig ausleben mit zeichnen und malen.
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